Walter
ist für uns alle unerwartet am 8. März 2005 im 64.Lebensjahr von uns
gegangen - und vieles ist offen geblieben, vieles nicht ausgesprochen,
nicht erledigt -
der letzte Abschied kommt immer zu früh.
1974
bin ich umgesiedelt und da ist mir sehr bald > der Wilde mit
seiner Maschin' < aufgefallen, der mit (für mich damals als
Nicht-Biker) lautstarkem Getöse in der Gasse vorbeigebraust ist. Im Laufe
der Jahre ist dann nicht zuletzt aufgrund der Leidenschaft Motorrad eine
Freundschaft entstanden, bei der ich einen gar nicht lauten Walter
kennengelernt habe.
Einen,
der konsequent Ziele verfolgt hat:
-
einmal auf die Isle Of Man
........................................................................hat
er gemacht
-
einen JAWA-Krapfen restaurieren
...................................................... abgehakt von ihm
-
einmal nach Amerika zur Wiege des Jazz'
..................................................... er war dort
-
viele Jahre im MAG-Club die Tourenmeisterschaften organisieren
................ machte er
-
jedes Jahr sich für ganz Schwache einsetzen
(der legendäre Neujahrspunsch zugunsten krebskranker Kinder
war für viele ein Muß in der Silvesternacht)
................................... hat er durchgezogen
-
25 Jahre aktiv im JAWA Club, Road Captain, Reisen organisieren
............. das war er
Und
auch wenn man nicht immer mit ihm einer Meinung war, genau diese Beständigkeit
und Treue seinen Freunden und letztendlich auch sich selbst gegenüber,
war und ist in vielen Bereichen für uns Vorbild.
Genau
das ist es, wie man dem Andenken
des
Verstorbenen gerecht werden kann.
Es
ist schon eigenartig: jedesmal wenn draußen auf der
Gasse
was vorbeiknattert, muß ich an Walter denken:
er
fehlt mir, er fehlt uns.
erwin
"Wer
im Bewusstsein seiner Lieben lebt, der
ist nicht tot, der ist nur fern.
Tot ist der, der vergessen wird."
(Johann
Wolfgang von Goethe)